Weltmeisterschaft 2019 in Olbia, Sardinien

Vom 30. September bis am 6. Oktober 2019 fand in Olbia die Weltmeisterschaft statt, die abwechselnd mit der Europameisterschaft alle zwei Jahre durchgeführt wird.

Pro Land waren vier Männer und vier Frauen spielberechtigt. In der Schweiz sind dies die jeweils vier ersten der nationalen Rangliste. Da Antonella Zanatta, Josef Stöckli und Stefan Hofmann verzichteten, reiste die Schweizer Delegation mit drei Spielerinnen, zwei Spielern und vier Begleitpersonen nach Sardinien. Somit konnten auch alle für den Mannschaftswettbewerb angemeldet werden, da dort maximal fünf Mitglieder gemeldet werden können.

Frauen

Bei den Frauen waren 29 Teilnehmerinnen gemeldet. Unsere drei Teilnehmerinnen Barbara Trudel, Rita Dütsch und Elsbeth Monsch hielten in der Vorrunde zum Teil zwar sehr gut mit, schliesslich reichte es aber doch nicht zu einem Matchgewinn und sie kämpften dann um die Plätze 25 bis 29, wobei Rita mit einem Sieg gegen die Dänin Michelle schliesslich den 26. Rang belegte.

Den Final der Frauen gewann die Polin Ella Mielczarek gegen die Litauerin Oksana Dobrovolskaja.

Männer

Das Feld der Männer umfasste 44 Spieler. Marc Sommer und Kurt Halbheer waren beide in einer Vierergruppe eingeteilt. Marc vermochte ein Spiel zu gewinnen und hatte sich damit einen Platz in der Top 30 gesichert. Kurt belegte in seiner Gruppe trotz Satzgewinnen den vierten Platz und wurde schliesslich vierzigster, während Marc mit zwei weiteren Siegen auf den guten 26. Platz kam.

Sieger bei den Männer wurde der Pole Adrian Sloninka, der im Final den Finnen Ari Lahtinen in einem spannenden Fünfsätzer bezwang.

Team

Zum allerersten Mal war die Schweiz auch im Teamwettbewerb vertreten, wo sie in wechselnder Besetzung spielte (pro Match werden drei der fünf gemeldeten Spieler aufgestellt, wobei mindestens ein Mann und eine Frau dabei sein müssen). Trotz einem Sieg über Korea reichte es schliesslich aber nur für den letzten Rang unter den elf teilnehmenden Teams.

Sieger bei den Mannschaften wurde Polen vor Russland.

Fazit

Internatioal gesehen scheint es, dass Finnland als erfolgreichste Nation
durch Polen abgelöst wird. Die Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmer kehrten um viele Erfahrungen und Begegnungen reicher und insgesamt zufrieden in die Schweiz zurück.

Impressionen

Bericht von Stephan Dütsch