Vom 12. bis 16. November 2025 durfte die Swiss Showdown Vereinigung (SSDV) die internationale Showdown-Elite zum 4. «Zurich Open» begrüssen. Dank der ausserordentlich guten Zusammenarbeit mit der Hotelleitung und ihrem Personal und der unmittelbaren Nähe zum Hauptbahnhof fand das Turnier wiederum im Hotel ibis Styles Zurich City Center an der Stampfenbachstrasse 60 statt.
Teilnehmerfeld
24 Damen und 35 Herren aus elf Nationen schrieben sich für die vierte Auflage des Zurich Open ein. Die Schweizer Delegation bestand aus vier Spielerinnen und drei Spielern. Gespielt wurde auf fünf tschechischen Spieltischen mit dänischen Bällen.
Spielmodus
In der ersten Phase spielten die 24 Frauen und die 35 Männer in Vierer- oder Fünfergruppen. Die beiden Erstplatzierten der Gruppen spielten in einer Zwischenrunde um den Einzug in die Viertelfinals. Die Dritt-, Viert- und Fünftplatzierten in den Gruppen spielten ebenfalls in einer Zwischenrunde um die nachfolgenden Platzierungsspiele.
Sowohl das Turnier der Frauen als auch dasjenige der Männer gehören zu Kategorie III, die erstmals aufgrund einer Rundum-Beurteilung des Turniers zugeordnet wurde, nicht mehr allein aufgrund der Anzahl Top-Spieler.
Unter dem nachfolgenden Link können die Spiele, deren Verläufe und die Schlussrangliste eingesehen werden:
https://sd-development.ch/international/index.xhtml?tn=zo25
Herren
Von den drei Schweizer Spielern konnte lediglich Roland Studer in der Gruppenphase Siege verbuchen. Er besiegte den Spanier Antonio Aguilera und den Deutschen Kevin Barth in je zwei Sätzen. Die Zwischenrunde verlief für Roland und Marc gegensätzlich. Während Marc Sommer seine drei Spiele gewann, musste Roland jeweils dem Gegenüber zum Sieg gratulieren. In der Schlussrangliste ist Roland im Rang 16 der am Besten klassierte Schweizer. Marc schloss das Turnier als 27. und Kurt Halbheer als 35. ab.
Wie bereits am «Zurich Open 2024» kam es zum Finalspiel zwischen Pierre Bertrand aus Frankreich und Christoff Eilers aus Belgien. Auch das Resultat entsprach demjenigen im Vorjahr. Pierre gewann in vier Sätzen, diesmal mit 11:9,5:12,11:6 und 11:9.
Damen
Die vier Schweizerinnen Rita Dütsch, Janine Keller, Barbara Trudel und Antonella Zanatta vertraten Swiss Showdown im 24 Damen starken Teilnehmerinnenfeld.
Die Schweizermeisterin Janine Keller gewann zwei ihrer Gruppenspiele. Das Spiel gegen die Spanierin Sheila Fernandez Rodrigo war eine klare Sache in zwei Sätzen, während sie gegen die Bulgarin Apti Bayrie drei Sätze zum Sieg benötigte. Gegen die Italienerin Piera Folino schnupperte Janine an einer Überraschung. Während sie den ersten Satz mit 11:5 gewann unterlag sie in den beiden nächsten Sätzen äusserst knapp mit 9:11 und 7:12. Rita und Barbara gewannen je zwei Spiele, sodass die beiden Trainingskolleginnen sich am Freitagabend gegenüberstanden. Rita gewann das Spiel mit 12:7 und 11:7. In der Schlussrangliste belegt Rita den 14., Janine den 15. und Barbara den 16. Rang. Leider musste sich Antonella mit dem 24. Rang begnügen.
Im Endspiel zwischen Hanna Vilmi aus Finnland und Weronika Szynal aus Polen zeigte die Weltmeisterin ihre grosse Klasse. Sie lies Weronika keine Chance und gewann klar in drei Sätzen mit 11:3, 11:5 und 12:3. Somit hat das «Zurich Open» eine neue Siegerin. Die ersten drei Ausgaben gewann die Französin Elvina Vidot, die in diesem Jahr leider nicht am Start war.
Siegerehrung
Die nach den Finalspielen stattfindende Schlussfeier wurde in einem würdigen Rahmen zelebriert.
Katharina Zobrist und Koni Schlatter führten durch den Anlass, an dem sie den anwesenden Hauptsponsoren einen speziellen Dank aussprachen. Als erstes wurden alle neun Spielleitenden mit dem Turnierpräsent beschenkt. Als nächstes bekamen alle Coaches ihr verdientes Geschenk, haben sie doch in ungezählten Stunden ihre Schützlinge auf die internationale Bühne gebracht. Alle Spielenden erhielten aus den Händen der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter eine mit dem Turnierlogo versehene Kühltasche, gefüllt mit Schokolade der Firma Läderach.
Die drei Erstplatzierten der Damen und der Herren wurden separat auf die Bühne gebeten. Dort erhielten sie repräsentative Glaspokale. Für die beiden Siegenden wurde die finnische Nationalhymne und die Marseillaise abgespielt.
Dank
Ein grosser Dank geht an die vielen freiwilligen Helfenden, die die Turnierteilnehmenden am Mittwoch von der Ankunft am Flughafen oder Hauptbahnhof bis hin zum Abreisetag am Sonntag aufmerksam und äusserst freundlich unterstützten. Sehr emotional war der lang anhaltende und tosende Applaus aller Gäste für unsere einzigartigen Helfenden. Gedankt sei hier auch den drei Schiedsrichterinnen und sechs Schiedsrichtern aus acht Ländern. Unter der Leitung von Koni Schlatter arbitrierten sie über 200 Partien umsichtig und mit grosser Kompetenz.
Den beiden Hauptsponsoren Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband (SBV) und dem Sportamt der Stadt Zürich sowie allen weiteren Sponsoren und Gönnern gehört hier unser aufrichtiger Dank. Ohne die Grosszügigkeit aller Beteiligten hätte das Turnier in diesem Rahmen nicht durchgeführt werden können.
Live-Stream Aufzeichnungen
Hier geht es zu den Aufzeichnungen vom Live-Stream: YouTube Kanal
Für das Organisationskomitee
Josef Stöckli











































































































































































































































